Die Produktionsdienstleister sind das technologische Rückgrat des Film- und Fernsehstandorts Deutschland. „Dennoch drohen die vom BKM geplanten Richtlinien zur neuen Produktionsdienstleisterförderung ihr Ziel zu verfehlen“, so Achim Rohnke, VTFF Geschäftsführer.
Gemeinsam mit der Berufsvereinigung Filmton e. V. (bvft) und AG Animationsfilm hat der VTFF deshalb einen konkreten Änderungskatalog an den BKM übermittelt.
Die zentralen Forderungen der drei Verbände:
✔️ Deutlich niedrigere Zugangsschwellen zur Produktionsdienstleisterförderung, damit nicht nur wenige Großproduktionen profitieren, sondern die gesamte Breite der Film- und Serienproduktionswirtschaft.
✔️ Bundesweite Förderung von Teilwerken wie Post, VFX, Rental oder Ausstattung ab einer Auftragsgröße von 200 T€ statt einer Konzentration auf volatile Blockbusterprojekte.
✔️ Formatoffene Richtlinien, die der heutigen Produktionsrealität von Streaming, TV und Kino gerecht werden (keine Minutenvorgaben für Projekte).
✔️ Faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber internationalen Fördermodellen, damit Aufträge und Arbeitsplätze nicht weiter ins Ausland abwandern sondern nach Deutschland zurückkehren.
✔️ Einen eigenen Förderbereich für kleinere Projekte, damit VFX, Postproduktion, Animation und technische Innovationen eine Zukunft in Deutschland haben. Praxisnahe Förderung statt hoher Hürden.
Deutschland 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 eine Produktionsdienstleisterförderung, die den Markt von 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 abbildet – nicht die Realitäten von 2018.
Nur wenn die zukünftigen Richtlinien praxisnah und niedrigschwellig ausgestaltet werden, können Investitionen, Innovationen und hochwertige Arbeitsplätze dauerhaft im Land gehalten werden.
Der VTFF – Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V. wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Stimmen der technisch-kreativen Produktionsdienstleister im weiteren Verfahren gehört werden.






