Abschied: Stefan Hoff legt Vorstandsvorsitz des VTFF nieder
Hoff scheidet zum Monatsende aus dem Amt. Der VTFF-Vorstand würdigt sein langjähriges Engagement. Verband setzt mit Andrea Brüggemann auf Kontinuität.
Berlin, 21.07.2026: Nach zwölf Jahren an der Spitze des Vorstandes ist Schluss: Stefan Hoff legt sein Amt als Vorsitzender des Verbands der Technischen Betriebe für Film & Fernsehen (VTFF e.V.) nieder. Der Medien-Manager scheidet zum 31. Juli 2026 aus. Mit seinem Ausscheiden endet ein insgesamt 16-jähriges Engagement für den Verband, der die Interessen der technisch-kreativen Dienstleister vertritt. Der VTFF Vorstand hat eine Interimslösung beschlossen und Andrea Brüggemann als Sprecherin berufen.
Neuwahlen zum VTFF Vorstand wird es auf der regulären Mitgliederversammlung im Mai 2027 geben. Bis dahin wird Andrea Brüggemann als aus dem Kreis des Vorstands bestellte Sprecherin, die Koordination der VTFF-Vorstandsarbeit übernehmen. Sie leitet als VTFF-Vorstandsmitglied zudem die Gruppe Personal.
Stefan Hoff hat vier Jahre als Vorstandsmitglied, ab 2014 als Vorstandsvorsitzender mit hohem persönlichem Einsatz die Entwicklung des VTFF zu einem modernen und schlagkräftigen Branchenverband entscheidend mit vorangebracht. Neben vielen weiteren Initiativen gehören zu den Meilensteinen seiner Amtszeit u. a. die Verabschiedung eines Code of Conduct für den VTFF sowie die Initiative zu der Studie „Dienstleister für audiovisuelle Medien Teil 2“. Sie hat eine verlässliche Datengrundlage für diesen Bereich der Film- und TV-Branche gelegt. Zudem hat der VTFF während Hoffs Amtszeit seine Mitgliederbasis deutlich erweitert und sie u.a. in die Bereiche Außenübertragung (AÜ) und Visual Effects (VFX) ausgedehnt. Ein besonderes Anliegen war ihm auch das Thema Personal. Auf seine Initiative hin wurde dazu eine VTFF-Gruppe ins Leben gerufen. Unter Stefan Hoffs Vorstandsvorsitz verdreifachte der VTFF seine Mitgliederzahl nahezu und entwickelte sich zu der starken Interessenvertretung, ohne die die Film- und Fernsehindustrie heute undenkbar ist.
Stefan Hoff dazu: „Die Arbeit im VTFF war für mich immer mit dem Anspruch verbunden, die Interessen unseres Verbandes klar, verlässlich und mit operativer Nähe zu vertreten. Mit meinem Wechsel in eine beratende Rolle betrachte ich die Themen unserer Branche nun aus einer anderen Perspektive – und dabei wurde mir bewusst, dass eine unmittelbare Einbindung in die täglichen operativen Themen unserer Branche Voraussetzung sein sollte, um das Amt des Vorsitzenden bestmöglich ausüben zu können. Deshalb habe ich mich entschlossen, frühzeitig Raum für eine geordnete und vorausschauende Neuaufstellung innerhalb des Vorstandes zu schaffen. Ich danke allen Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsunternehmen für das Vertrauen, das sie mir über viele Jahre entgegengebracht haben. Mein Dank gilt ebenso meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand sowie Jeannette Dobrunz und Achim Rohnke für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Vorstand und Geschäftsführung des VTFF danken ebenso Stefan Hoff ausdrücklich für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie sein großes Engagement.
„Stefan Hoff hat den VTFF über viele Jahre mit Weitsicht, Verlässlichkeit und großem Einsatz geprägt. Für seinen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Verbandes danken wir ihm herzlich. Wir respektieren seine Entscheidung zum Rückzug und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft von Herzen alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, erklärt der Vorstand des VTFF.
Der VTFF wird den eingeschlagenen Weg der inhaltlichen und organisatorischen Modernisierung der Verbandsarbeit konsequent weiterverfolgen, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Dazu gehören vor allem der technologische Wandel in der Film- und Fernsehindustrie sowie die Gestaltung einer Medienpolitik, welche die internationale Wettbewerbsfähigkeit der technisch-kreativen Dienstleister gewährleistet. Auch dem „Referentenentwurf des BMAS zur neuen Selbstständigkeit“ wird der VTFF mit seiner neuen Sprecherin in den kommenden Monaten einen besonderen Fokus geben.
Vorstand und Geschäftsführung blicken zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben und sehen den Verband gut für die Zukunft aufgestellt.






